Medizinische Versorgung im St. Antoniusheim

Bewohner wird medizinisch versorgt.

Der Kranken- und Pflegedienst in den Einrichtungen des Vereins für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen hat im Hilfeprozess und bei den Betreuungsleistungen einen immer höheren Stellenwert bekommen.

Zunehmend leidet der Personenkreis der Hilfeempfänger in unseren Einrichtungen neben den weitreichenden und vielschichtigen sozialen Problematiken auch an gesundheitlichen Einschränkungen. Diese Einschränkungen haben ihre Ursachen zum Teil in den Lebensumständen vor der Heimaufnahme. Schlechte Eigenfürsorge und der Mangel an gesundheitsfördernder Ernährung zeigen ihre Folgen oft erst Jahre später. Ebenso wirkt sich der Druck unklarer Zukunftsaussichten negativ auf die psychische Verfassung aus. Resignation und Überforderung verschlimmern oft diese Entwicklung und bildet einen Teufelskreis, der ohne fachgerechte Hilfe nicht verändert werden kann.

Ebenso nimmt der Anteil derjenigen, die über psychische Beeinträchtigungen bis hin zu ausgeprägten psychischen Erkrankungen leiden, zu. Als Ursache lassen sich hier vielfach die mitunter massiven Suchterkrankungen in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart nennen.

Die Mitarbeiter dieses Fachdienstes geben Unterstützung bei der Körperpflege und Hygiene, helfen bei einer gesundheitsfördernden Lebensweise, führen Behandlungspflege durch, verwalten und teilen Medikamente zu, auch BTM Medikamente, koordinieren Arztbesuche und Behandlungen, begleiten bei Arztbesuchen intern wie extern, besuchen in Krankenhäusern, geben Hilfestellung bei Suchtproblemen und vieles mehr.

Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben arbeiten die Mitarbeiter mit Fachärzten, Physiotherapeuten, Krankenhäusern, Sanitätshäusern, Apotheken und Krankenkassen zusammen. Die Arbeitszeiten orientieren sich jeweils an den Bedarfslagen. Bei Bedarf wird dieser Fachdienst von den Pflegekräften des angrenzenden Alten- und Pflegeheimes vertreten.

Des Weiteren ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Krankenpflege, der Hauswirtschaft und dem Sozialdienst unerlässlich, damit die individuellen Probleme im Gesundheitsbereich auch im Gesamthilfeplan entsprechende Beachtung findet.


Kontakt

Petra Wissing
02564/915-280
pflege@antoniusheim.de