Geschichte des St. Antoniusheimes

St. Antoniusheim 1916

Das St. Antoniusheim wurde 1908 als zweite Kolonie des Vereins für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen gegründet. Als Fläche wurde ein Areal außerhalb der Stadt Vreden in einem Heidegebiet ausgewählt, welches mit Hilfe der Bewohner kultiviert werden sollte. Zunächst bestand die Anlage ohne Kapelle. Ihr Bau wurde 1912 begonnen, die Weihe der Kapelle erfolgte 1916. Die Führung der Einrichtung wurde Franziskanerbrüdern überlassen.

Während der nationalsozialistischen Zeit ging die Leitung der Einrichtung in weltliche Hände über. Vorrübergehend wurde das St. Antoniusheim beispielsweise auch als Lazarett und als Unterbringungsmöglichkeit von Kriegsgefangenen genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Einrichtung wieder hauptsächlich ihre eigentliche Bestimmung auf.

Das Antoniusheim heute

Das äußere Erscheinungsbild hatte sich in den ersten Jahrzehnten mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und den Gebäuden der Landwirtschaft wenig verändert. Interne Umbauten und Sanierungen ließen die Wohnbereiche aber jeweils auf aktuellen Stand halten.

Die Anzahl der älteren und pflegedürftigen Bewohner nahm in den Jahren stetig zu, sodass 1981 die Eröffnung des ersten Alten- und Pflegeheimes auf dem Gelände des St. Antoniusheimes erfolgte. 2003 wurde der Nachfolgebau eröffnet. 2007 kamen im Stadtgebiet Vreden vier Appartements hinzu, die als dezentrale Wohneinheit genutzt werden.

Das Buch „100 Jahre St. Antoniusheim“ können Sie [ hier  ] als PDF (ca. 6 MB) herunterladen.