Seelsorge im St. Antonius Altenpflegeheim

Diakon Br. Gereon Henkhues

Seelsorge im Haus Maria Veen und im St. Antoniusheim


Seelsorge

heißt, den Menschen suchen, wo er sich findet
- fröhlich oder traurig - gesund oder krank –
glücklich oder in Kummer – in Angst oder leidend.

von Diakon Br. Gereon Henkhues 

Seelsorge ist ein Angebot, dem Menschen zu dienen.
Dieses verlangt Offenheit und ein offenes Ohr,
Gelassenheit
Und alle Zeit der Welt für den ratsuchenden Nächsten.

Deshalb nehmen wir den Menschen umfassend in den Blick
mit seinen Sehnsüchten,
Hoffnungen
und Wünschen.

Um diesem Ziel und Anspruch gerecht zu werden, ist es wichtig die Belange seelsorgerischer Arbeit im Team zu reflektieren, um so gemeinsam dem Menschen dienen zu können.
Denn Seelsorger bzw. Seelsorgebegleiterinnen sind in erster Linie keine Einzelkämpfer, sondern bilden in gegenseitiger Ermutigung und Offenheit eine Gemeinschaft im Glauben.
Dies bewahrt vor Enttäuschungen
und gibt Mut dem Leben zu trauen,
ein Leben, das oft gestört und gebrochen daherkommt.

Johannes Paul II sagte einmal wie denn das praktisch geht,
„Seelsorger zu sein“.
Er antwortete: „Mach es wie Gott, werde Mensch“.


Stichworte zum seelsorgerischen Angebot im Alltag

Zum helfenden Gespräch bereit:
Seelsorger und Seelsorgerin nehmen sich Zeit zum Gespräch
Den Menschen in den Blick nehmen heißt ihm Ansehen geben.
Ansprechpartner sein für den Bewohner in Zeiten der inneren
Not und der persönlichen Krisen-und Konfliktsituationen, v.a.
aber auch in Zeiten der Krankheit und bei der Vorbereitung auf das
Sterben.

Das Gottesdienstangebot in der Kapelle: Eucharistie/Wortgottesfeiern

Wir feiern mit Ihnen Gottesdienste in der Kapelle.
Wir gestalten zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und wenn es möglich ist, Bewohnern des Hauses die kirchlichen Feste und Festzeiten.

Bibelgespräche, Oasen- und Einkehrtage, Besinnungszeiten und Exerzitien und selbstverständlich Krankenkommunion und Krankensegen sind Angebote der Seelsorge.

Beichtgelegenheiten und Bußgottesdienste gibt eszu Ostern, Pfingsten und Weihnachten und nach Absprache.

Verschiedene Andachtsformen werden angeboten:
Frühschichten, Morgenimpulse,
Rosenkranz Marien-Andachten Kreuzweg(Fastenzeit)
Eucharistische Anbetung (Gründonnerstag)

Feste und Geprägte Zeiten des Kirchenjahres
„Liturgie-und Brauchtumsgruppe“
Hohen Feste z. B. Sommerfest, Ernte Dank, Lichterfest im November,
Jubiläen, Hausfeste.

Zeiten (Adventszeit/Weihnachtszeit/Fastenzeit/Osterzeit) durch besonders
gestaltete Gottesdienste und den Schmuck der Kapelle, der
Cafeteria sowie der Wohnbereiche.

Persönlichen Feste der Bewohner oder Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen, runde Geburtstage und Jubiläen

Begleitung in Krankheit, Sterben und Tod

Würdige Verabschiedung und Totengebet in den Tagen des Abschieds

Seelsorge
ist Sorge um das Heil und Glück des Menschen in seiner
Einmaligkeit und Einzigartigkeit.
Es ist Mit-Sorge um das Gelingen des Lebens für jeden einzelnen und Einsatz zum Wohl des Menschen als Einheit von Leib, Seele und Geist.



Br. Gereon Henkhues
Seelsorger


Geboren:

15.03.1943 in Berlin

1963

Eintritt in die Brüdergemeinschaft der Canisianer/Münster

1966

C – Examen als Chorleiter(staatl. Anerkannt) 

1967 – 1970

Höhere Fachschule bezw. Fachhochschule für Sozialarbeit / Münster

1970 – 1971

Jahresanerkennungspraktikum in Neuss und Düsseldorf mit abschließendem Diplom

1971 – 1976

Sozialarbeiter (Gemeinwesenarbeit) in Neuss Erfttal

1976 – 1978

Kirchlicher Sozialarbeiter in der „Offenen Jugendarbeit“ Münster-Süd

1978 – 1989

Referent für außerschulische sozial-religiöse Bildung bei der Regionalstelle (bischöfl. Jugendamt) für kath. Jugendarbeit in Recklinghausen. Gleichzeitig Mitarbeit im Geistlichen Zentrum Gasthaus mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit

Hinweis: Pfarrer Bernhard Lübbering, die Brüdergemeinschaft der Canisianer und Hiltruper Missionsschwestern fanden sich im Dezember 1978 zusammen, um mitten in der Stadt Recklinghausen ein Zentrum für Arme und Bedürftige aufzubauen. Insbesondere ging es bei dem personalen Angebot um Betreuung von wohnungslosen Menschen, Freunde von der Straße genannt.

1989 – 1994

Heimleiter in der Akademie Klausenhof /Rhede, ein Heim für ausländische Jugendliche zum Erwerb der Qualifikation des Haupschlabschlusses Klasse 10.

1994 – 1997

Gemeindereferent (Aufbau von Gemeindestrukturen) in Leinefelde / Thüringen

1997 – 2012

Gemeindereferent und später Diakon in Wesel-Friedenskirche „Zu den hl. Engel, St Franziskus und St. Antonius“.

26.11. 2006

Weihe zum Diakon durch Bischof Reinhard Lettmann.

2012 – 2013

Diakon in Vreden St. Georg

Ab 2013

Seelsorger im Haus Maria Veen/Reken und St. Antoniusheim/Vreden



Die Euthymia-Kapelle in unserem Altenpflegeheim


Die Euthymia-Kapelle

Foto: Reinhard Rotthues

Unsere Gottesdienstzeiten:

Andacht jeden 2. Montag im Monat,
Eucharistiefeier jeden 4. Montag im Monat.

Über jeden Besucher freuen wir uns!